Geschichte des Lengenfelder Echos

Das Lengenfelder Echo erschien erstmal im Oktober 1956. Lambert Rummel, Walther Fuchs, Heinrich Richwien waren die Initiatoren der Zeitschrift. Mit der Zeitschrift gelang es ihnen, wichtiges zeitgeschichtliches Material von Lengenfeld unterm Stein und Umgebung in Form dieser Zeitschrift aufzubereiten und so für die Nachwelt zu erhalten. Trotz der damaligen strengen Kontrollen der Presse durch die DDR fanden sich oftmals auch regimekritische Beiträge, die die Einheit Deutschlands thematisierten. Im Jahr 1960 wurde die Veröffentlichung ohne vorherige Ankündigung eingestellt, da von der Regierung mehr politische und ideologische Inhalte verlangt wurden. Dies widerstrebte den Herausgebern und so entschlossen sie sich, die Zeitschrift einzustellen.

Im Jahr 1999 wurde das Heft auf Initiative der Freien Wähler wiederbelebt. Der Tradition aus der 60er-Jahren folgend sollte die Zeitschrift weit mehr als nur ein Amtsblatt sein. Walter Schröder war von der Gemeinde für die Erstellung des Heftes abgestellt. Ihm gelang trotz geringer technischer Ressourcen eine bunte Mischung aus Informationen, Geschichte und Unterhaltendem.

Wegen finanzieller Engpässe von Seiten der Gemeinde konnte Schröder nicht weiter beschäftigt werden. Der Gemeinde gelang es jedoch, drei Jugendliche (Stefan Hildebrand, Oliver Krebs und André Scharf), die zu diesem Zweck die HeimatStudio Medien-Dienste GbR gründeten, für die Erstellung des Hefts zu gewinnen. Mit modernerer Technik wurde das Layout aufgewertet und auch der Umfang wie oben beschrieben erweitert.