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Der Frauenstein
Eines der größten Rätsel der Lengenfelder Heimatgeschichte ist der sogenannte "Frauenstein". Diese massive Steinplatte stellt neben den spärlichen Resten der mittelalterlichen Burg Stein das älteste menschliche Kulturgut des Friedatales dar.
Bis zum heutigen Tag ist die genaue Herkunft und Funktion des Steines ungeklärt. Vermutlich diente das Fragment als Gedenkstein für eine (weibliche) Person, die einst unweit der Hagemühle ihren plötzlichen Tod fand. Einzig der Name "Frauenstein" ist bis zum heutigen Tage erhalten geblieben und wurde von Generation zu Generation weitergegeben.
Um 1850 in einem Feld bei der Lengenfelder Hagemühle aufgefunden, wurde der Stein auf Veranlassung des Pfarrers Großheim in die Lengenfelder Kirchenmauer eingesetzt. Hier verblieb das Fragment bis zum Jahre 2006. Danach wurde der "Frauenstein" durch ein Duplikat ersetzt. Der Originalstein befindet sich heute zum Schutz vor weiterer Verwitterung im Inneren der katholischen Pfarrkirche Lengenfelds und kann dort besichtigt werden.
Es trägt zweifellos zum Reiz des "Frauensteins" bei, dass die konkrete Herkunft und Bestimmung dieses rätselhaften Fragmentes bis zum heutigen Tage nicht entschlüsselt werden konnte.
Mit der nachfolgend dargebotenen Textsammlung soll ein Überblick über den bisherigen Forschungsstand zum "Frauenstein" gegeben werden, zu welchem zahlreiche (Lokal-)Historiker mit ihren Arbeiten beigetragen haben.
Oliver Krebs
Geschichtliche Beiträge mit Bezug zum Frauenstein
von: Verschiedenen Autoren
Inhaltsübersicht
Seite 1: Der Frauenstein in der Kirchenmauer zu Lengenfeld unterm Stein
Seite 2: Aus Ingarland wurde Engeland
Seite 3: Die Sage vom Fräubchen von England
Seite 4: Vermutungen zum Frauenstein von Aloys Höppner
Seite 5: Der Frauenstein
Seite 6: Der Frauenstein
Seite 7: Weitere Fundstellen mit Bezug zum Frauenstein
Seite 8: Am Frauenstein
Seite 9: Die Hagemühle (nach einer Sage)








